Archiv der Kategorie 'Udo's Seite'

Eine Antwort!

Man darf nicht von mir behaupten, dass ich auf die rar auftretenden Kommentare der Leser nicht eingehe. Genau das tue ich nämlich. Da es (noch) eine überschaubare Anzahl an solchen Kommentaren ist, werde ich gerne auf diese eingehen. Insbesondere wenn es sich um sachlich, freundliche Kommentare handelt wie dieser von olivegansxe:
Ein sehr schöner Artikel, ich würde mich persönlich in die Kaste Linker/Anarcho einordnen. Aber das ist auch egal, mir geht es im folgendes: Wie kann man auf ein Land stolz sein? Bedeutet „stolz sein“ nicht ein positives Gefühl, also Zufriedenheit mit seinen Handlungen oder Verhalten? Wie kann ich als Einzelner also stolz auf ein Land sein? Ein Land wo ich weder zu der aktuellen Außen- oder Innenpolitischen Lage wirklich etwas beitrage oder beigetragen habe. „Der Stolz entspringt der (subjektiven) Gewissheit, etwas Besonderes, Anerkennenswertes oder Zukunftsträchtiges geleistet zu haben oder daran mitzuwirken.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Stolz ( Ich weiß, Wikipedia ist uncool. )

Hier nun die Antwort :) : Danke für dein Lob und das dir der Artikel gefallen hat. Zu ersteinmal gebe ich dir Recht. Auch mir fällt es schwer auf ein Land oder eben eine Nation im Sinne des Staatengebildes stolz zu sein. Genau aus den gleichen Gründen die du nennst. Wir leben in einer Demokratie aber was nützt einen diese, wenn sich Parteien nur in einigen Punkten unterscheiden und die grossen Parteien den gleichen Mist verzapfen und sich grundlegend nicht viel ändert. Wie kann man auf einen Staat stolz sein, der gegen unseren Willen Krieg führt und der auch sonst Entscheidungen trifft, mit denen die breite Masse der Bevölkerung eigentlich garnicht einverstanden ist. Also in dem Sinne völlig richtig.
Den Stolz den ich aber meine, vielleicht hätte ich das hervorheben sollen, ist der Stolz auf die Kultur des Landes. Stolz sein auf Traditionen, Verhalten, Characktermerkmale, die jedes Land durch Erziehung und Geschichte inne hat und weitervererbt und die wir heute vielleicht auch ift Klischeehaft betrachten, Werke und Erfindungen usw. All das halt, was die Kultur eines Landes ausmacht. Natürlich gehört dazu auch das, für gerade die Deutschen, schwierige Thema Geschichte. Auch das ist ein Teil der Kultur. Das man auf Abschnitte aus der Geschichte nicht stolz sein kann, versteht sich von selbst, aber man auf soviel anderes in der Geschichte stolz sein.
Wenn ich also sage auf sein Land stolz sein, beziehe ich mich meistens auf die Kultur, weil ich denke, dass diese ein Land viel mehr sein Gesicht gibt als die Politik, die nicht von der breiten Bevölkerung getragen wird. Zur Kultur gehört auch unser Ausgangsthema: Fussball und EM. Die deutsche Nationalmannschaft wird geprägt durch eine deutsche Spielkultur, obwohl auch dies heute immer mehr nachlässt (siehe Herkunft der Spieler oder Mannschaften in denen sie spielen)
Und so lässt sich vielleicht auch dein Zweifel ausräumen, wie man stolz sein kann, obwohl man nichts dazu beigetragen hat. Man hat etwas beigetragen eben dadruch, dass man in diesem Land wohnt und bewusst oder unbewusst dessen Kultur auslebt und weitergibt. Verhält man sich wie es für diesen Kulturkreis üblich ist, hat man in gewisser Weise etwas zukunftträchtiges getan: Man hat die Kultur am Leben erhalten. Und ich finde die Deutschen können auf viele Teile ihrer Kultur stolz sein und wenn die EM diesen Stolz zurück bringt und dieser nicht in die Nationalsozialistische Richtung abdriftet, finde ich das auch OK.

Danke auf jeden Fall für deinen Kommentar, ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiterhelfen :)

Some Gaming Stuff

Ich habe mir überlegt, dass ich, aufgrund meiner Interessen in Sachen Gaming und Videospiele etc., anfangen könnte Spiele, die ich besitze und gespielt habe einer eigenen Wertung zu unterziehen. Natürlich gibt es tausende Magazine und Internetplattformen, die solche Wertungen vollziehen aber ich möchte das aus verschiedenen Gründen tun:
1. Reiner Spass! Immerhin ist es eine lustige Angelegenheit die Spiele zu spielen und dann genauer zu reflektieren, wie man über dieses Spiel denkt.
2. Eigene Übung! Wenn man schreiben will, egal was, muss man in Übung bleiben. Tägliches schreiben ist da Pflicht. Und auch hierbei ist es egal was man schreibt, Hauptsache es ist einigermassen sinnvoll und beschränkt sich nicht auf Chatten, was so gesehen natürlich auch eine Form des Schreibens ist, aber das ignorieren wir hier einmal :D Deswegen sehe ich Artikel eben so als Übung an um Schreiben zu lernen bzw. in Form zu bleiben.
3. Habe ich mir gedacht, auch eigene oder andere Gesichtspunkte in die Bewertung reinzubringen. Ich weiss noch nicht inwieweit ich das wirklich mit einbauen kann, aber ich habe mir mal gedacht, dass Spieletester, ob Zeitung oder Internetseite, ganz oft den Vergleich zu anderen Spielen suchen. „In [Spieletitel] war das besser“ „Ein [Spieletitel] hat das besser hinbekommen“ und so weiter. Mir fehlt vielleicht die Erfahrung mit Tests aber ich habe schon einige gelesen und habe solche Sätze öfter vernommen. Ich möchte versuchen das Spiel unabhängig von jeglichen anderen Spielen zu sehen und zu bewerten. Immerhin gibt es überall jemanden oder etwas das besser ist. Muss derjenige oder das Ding deswegen schlechter sein: Nein! Darauf und auf andere Sachen möchte ich Rücksicht nehmen und eigene Ideen reinbringen.
Und 4. erlauben mir die Bewertungen die Möglichkeit Bilder usw. in den Blog einbauen zu können, was natürlich viel schöner ist :)

Also gut ihr dürft gespannt sein, wie bald hier die ersten Tests eintrudeln und wie intensiv ich dies selber schlussendlich betreibe, also so wie immer :D

PS: Jeder der das hier liest und sich denkt, hey ich spiele gerne, der Udo klingt nach nem duften Typ und ich möchte ihn ein wenig unter die Arme greifen, ist dazu berufen, mir ein Kommentar hier zu hinterlassen oder mir zu twittern oder wie auch immer er mich sonst erreicht (gruselig wenn ich demnächst Post bekomme…aber nun gut) und ich werde dann irgendwie was einfädeln, dass es los geht :)

Kopfsache – Teil 1

Hallo und herzlich Wilkommen zum ersten Teil unserer Reihe: Kopfsache.
Geplant habe ich bisher 3 Teile für diese Artikelreihe. Eine kurze Aufklärung, was in den einzelnen Beiträgen passieren wird. Im 1. Artikel, in diesem Artikel, will ich darüber schreiben, wie unser Denken, über das Denken anderer, über uns, unser Denken beeinflusst. Klingt erstmal ein wenig kompliziert, ihr werdet aber schon bald merken, um was es geht. Im 2. Teil werde ich mich damit beschäftigen, wie man der Lustlosigkeit und dem energielosen Rumtreiben im Tümpel des Alltags zuwider handeln kann, nur indem man etwas an seiner Einstellung ändert. Also wieder Kopfsache. Der 3. Teil wird sich ein wenig mit Disziplin beschäftigen. Klingt Autoritär, ist es aber nicht, da ich von euch eigene Disziplin verlange und nicht etwa Disziplin wie in der Armee oder so etwas. Also eigener Vorteil durch selbstauferlegte Disziplin.
Lasst uns also mit dem 1. Teil beginnen. Wie ist das also mit dem Denken, über das Denken anderer, über uns? Ich denke ihr habt jetzt schon mitbekommen, um was es geht. Richtig! Andere Leute in unserem Umfeld, denen wir begegnen, werden irgendwie über uns nachdenken. Ob nun ganz kurz und flüchtig und ohne einen weiteren Gedanken an uns zu verschwenden, weil wir keinen grossen Platz in ihrem Leben einnehmen, oder länger, intensiver, da wir einen wichtigen Platz in ihrem Leben darstellen. Das sind wohl die 2 Extreme, zwischen denen es noch unendlich viele Abstufungen gibt. Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, in der es so viele verschieden Gruppierungen gibt und in der man sovielen verschiedenen Personen begegnet ist es verständlich, dass man über seine Mitmenschen, ihre Bewegründe, ihre Taten, ihr Aussehen oder was auch immer nachdenkt. Das ist die eine Seite. Wir denken über andere Leute nach. In welchem Umfang sei mal dahingestellt, aber wir tun es. Und wir wissen, dass andere Leute es genau so machen. Daraus folgert sich unweigerlich, dass wir auch Teil ihrer Gedanken sind. Wenn man also weiss, dass jemand über einen, in irgendeiner Art und Weise, über uns nachdenkt, verhält man sich anders. Ganz unweigerlich meist, aber man tut es. Jetzt gibt es aber auch wieder Ausnahmen. Also die ganz besonderen Ausnahmen, denen es wirklich egal ist, was andere über einen denken. Und dann gibt es noch die, die nur so tun als wäre es ihnen egal. Ich stelle diese Behauptung ersteinmal einfach auf. Ich denke, dass es so ist, beweisen kann ich es nicht. Aber ich bin der Meinung, dass viele Menschen, die so tun als wäre ihnen alles egal, eigentlich viel über das nachdenken, wie sie auf andere Leute wirken. Und gerade die, die nur so tun, lassen sich oftmals mehr beeinflussen als jene, die scheinbar immer nach anderer Leute Meinung tanzen. Als Beispiel einfach mal, irgend ein x-beliebiges Mädchen. 14 oder 15, irgendwas in der Drehe. Sie geht auf eine ganz normale Schule. Nun liegt es in der Natur unserer Gesellschaft, dass ihre Klassenkameraden über sie reden, wenn sie dies oder das an hat, wenn sie dies oder das tut usw. Die meisten Mädchen (auch Jungs, keine Panik wegen Sexismus oder so ;) ) lassen sich davon beeinflussen. Sie versuchen sich anzupassen. Sie wollen nicht, dass man schlecht über sie redet. Sie denken darüber nach, was andere über sie denken und verhalten sich entsprechend. Es gibt hierfür noch eine Menge anderer Beispiele und ich denke ihr wisst darüber ganz gut bescheid und könnt euch etwas darunter vorstellen.
Nun zum möglichen Lösungsansatz. Dieser ist aber mal wieder so banal, dass er kein richtiger Lösungsansatz ist, sondern irgendwie nur eine Anregung zum Selberdenken und um zu sehen, wie simpel es sein könnte. Der banale Ausspruch lautet: Sch****t drauf, was andere Leute von euch halten. Wenn ihr frühs aufsteht und, ich hoffe doch, euch frisch macht, Zähne putzt etc., werdet ihr in den Spiegel schauen und dort seht ihr euch selbst. Niemand anderen. Ihr schaut euch in die Augen. Soll ncihts anderes heissen als, dass ihr euch selber treu bleiben müsst, weil ihr viele Leute, denen ihr begegnet, nicht wieder sehen werdet, aber ihr werdet, so blöd das auch klingt, euch immer wieder treffen. Ihr habt nicht die Möglichkeit von euch wegzukommen, und wenn ihr euch nicht leiden könnt, habt ihr nichts gekonnt. Das Leben wird euch wenig Freude bringen. Wenn ihr aber so lebt, wie ihr es wollt und nicht darauf achtet, was andere Leute von euch denken, werdet ihr glücklicher sein, ganz einfach deshalb, weil ihr euch so entfaltet wie ihr das wollt, und nicht so wie es andere wollen. Natürlich sollte man beachten, dass man durch seine Art nicht die Menschen verstimmt, die einen wirklich wichtig sind. Hier sollte mans chon darauf achten, wie man sich verhält, aber ich denke, man verhält sich Menschen, die einem wichtig sind, auch positiv gegenüber, da einen diese Menschen ja auch mögen und nicht die Freundschaft oder sonst etwas kündigen.
Ich denke, den meisten sollte klar sein, was ich meine. Viele werden das selber schon wissen, aber ich hoffe, wenn ich dies hier noch einmal schreibe, kann ich die, die sich vielleicht bisher nicht getraut haben oder nicht weiter darüber nachgedacht haben, dazu bringen, etwas zu ändern und sich endlich selber treu zu sein und nicht nach den Massstäben anderer zu leben.
So mit diesen Worten und der Hoffnung der Anregung zum Nachdenken, verabschiede ich mich bis zum nächsten Teil,
Euer Udo!

Angst vor Veränderungen

Ja der Titel lässt es schon erahnen, dies wird wieder ein komplexeres Thema, was ich wieder nur anreisen kann und will.
Also gut. Was erwartet euch. Im Folgendem werde ich nur meine Gedanken zum Thema niederschreiben. Der Beitrag könnte also als Fortsetzung des Artikels über meine Gedanken gesehen werden. Es wird also keine Problematik in dem Sinne behandelt und auch keine Antwort oder Lösungsmöglichkeiten mit solchen Situationen umzugehen, gegeben. Los geht es also:
Ich bin mir selber nicht sicher, ob ich zu jenen gehöre, die Angst vor Veränderungen haben oder ob ich einer von denen bin, die sowas eher kalt lässt, oder die es sogar begrüßen. Persönlich glaube ich aber, dass ich zu denen gehöre, die gern alles geregelt haben und wissen was geschieht. Ordnung ist mir schon wichtig. Also ich meine damit nicht Ordnung im Sinne von: „Mein Zimmer ist echt ordentlich“ oder „Ich halte immer Ordnung in meinen Schulheftern“. Nein ich meine eher die Ordnung im Sinne von, ein „ruhiges“ Leben führen und sein Leben immer im Griff haben. Oft gibt es Situationen, in denen man die Kontrolle über die Dinge verliert, die um einen herum geschehen. Und sobald ich die Kontrolle über mein Umfeld verliere, bekomme ich nicht wirklich Angst aber ich sehe es doch lieber, wenn ich der Regisseur meines Lebens bin. Manche mögen es hingegen, wenn ihr Leben chaotisch ist und sie selber nicht wissen, was als nächstes kommt. Dies kann natürlich von Vorteil sein, denn wenn man immer weiß was passiert gibt es keine Überraschungen. Das ist natürlich überspitzt dargestellt, da einem das Leben immer wieder mit neuem, unbekanntem konfrontiert, doch ich denke ihr versteht was ich meine.
Wenn man, wie ich, zu denen, die ein geregeltes Leben bevorzugen, gehört dann können einen Veränderungen im Leben schwer zu schaffen machen. Tritt nämlich eine solche Veränderung auf, verliert man die Kontrolle. Und wenn man die Kontrolle verliert, muss man sie wieder erlangen. Je nach Situation kann das mal leicht aber auch mal schwierig sein. So oder so muss man neue Pläne schmieden. Der alte Plan, dem man bisher gefolgt ist, kann nicht mehr durchgeführt werden. Ein neuer muss her. Also beginnt man darüber nachzudenken, wie man mit der neuen Situation fertig werden soll. Was tut man am besten, um den alten Plan sogut wie nur möglich am laufen zu halten? Kann man es sogar schaffen den alten Plan vollständig wieder in Kraft treten zu lassen? Wie wird sich die neue Situation auf die nächste Zeit oder vielleicht sogar auf das ganze Leben auswirken? All diese Fragen können ein dann durch den Kopf schwirren. Und das sind nur allgemeine Fragen. Die neue Situation kann noch viel mehr Möglichkeiten und Eventualitäten bereit halten. Auf alles muss man vorbereitet sein, wenn man die Kontrolle behalten will. Ihr seht, eine neue Situation kann einen sehr beeinflussen. Gerade in der Anfangszeit wisst ihr vielleicht nicht mal was ihr denken sollt. Vielleicht könnt ihr auch erstmal, das was in euch vorgeht, nicht richtig beschreiben. Ihr sucht Fluchtmöglichkeiten, um vor der Realität zu fliehen und euer altes Leben beizubehalten. Die Flucht vor der Wirklichkeit wird zum Rettungsanker und entweder ihr findet eine Lösung, weil ihr solch ein Mensch seid, der zwar Angst vor Veränderungen hat, aber trotzdem eine Lösung findet und sich anpassen kann, oder ihr schafft dies nicht. Und je nachdem, wie folgenreich die Situation ist, werdet ihr vielleicht nicht so schnell damit fertig und konfrontiert euch lange Zeit nicht mit den Problemen.
Was ich damit sagen will: Die Angst vor Veränderungen bestimmt unser ganzes Leben. Egal in welcher Weise. Ob es die kleinen Dinge sind, wie Schulwechsel oder Umzug oder größere wie die Scheidung der Eltern oder die Trennung vom Ehemann/Frau. Das alles sind Veränderungen und das Leben erwartet nun mal von uns, sich neuen Begebenheiten anzupassen. Hier am Ende doch ein Rat :D , auch wenn ihr Angst habt, Veränderungen (und jetzt voll klischeehaft) gehören zum Leben dazu. (Wow ich schaffe es auch immer wieder solche banalen Sachen einzubauen). Doch wieder muss ich euch sagen, dass es nun einmal so ist. Man kann nicht sein Leben lang an ein und den selben festhalten. Und man sollte sich bewusst sein, dass jede Veränderung etwas neues, vielleicht sogar etwas gutes mit sich bringt und man zwar darüber nachdenken sollte, was als nächstes passiert aber man sollte sein Leben nicht nach dieser Angst richten, sondern sich anpassen und mit und nicht nach der Veränderugn leben.
Mit diesen Worten und freundlichen Grüßen verabschiede ich mich wieder einmal,
Euer Udo!

Positiv denken

Wenn man sich anschaut, wieviel Elend, Gewalt, Schrecken etc. auf der Welt herrscht, fällt es einen, als gut informierter und interessierter Mensch, schwer das Positive in der Welt zu sehen. Ganz oft denke ich darüber nach, dass einen Wissen nur Kummer bereitet. Schaut man sich Leute an, denen es egal ist, was auf der Welt passiert, solange es ihnen gut geht, stellt man fest, dass diese meist viel besser gelaunt sind und unbeschwerter durchs Leben gehen. Das ist eine logische, aber auch eine fundamentele, Schlussfolgerung.
Haben wir das festgestellt, könnte man doch ins Grübeln kommen, was es einen also bringt, sich für die Welt zu interessieren, wenn man sowieso nur Kummer davon bekommt? Nunja, hätte ich eine Antwort auf diese Frage ginge es mir bestimmt viel besser nur ist es, wie bereits gesagt, ziemlich schwer das Licht am Ende des Tunnels zu erblicken, wenn man die Welt sieht wie sie ist.
Ich stelle fest, dass ich mir wieder ein sehr schweres und viel zu komplexes Thema ausgesucht habe, aber ich werde versuchen ein paar Gedanken niederzuschreiben und euch mit diesen zum Nachdenken anregen zu können. Denn es ist eine Sache, sich alles vorbeten zu lassen und eine ganz andere selber nachzudenken. Ich bevorzuge ja eine Kombination aus beiden. Erst lasse ich mir ein paar Anregungen geben und dann versuche ich mir eigene Gedanken dazu zu machen.
Wenn ihr also eine Person von denen seid, die sich am Weltgeschehen interessieren und dabei über Klatschpressen hinaus lesen, gibt es für euch mehrere Möglichkeiten. Zu ersteinmal könntet ihr euch damit abfinden, euch weiter informieren aber optimistisch dem Weltuntergang oder sonstige Vernichtung der Erde sowie Menschheit entgegenschauen. Das wäre natürlich die Variante, die ich nicht in euch hervorrufen möchte. Also doch eine Andere.
Ihr könntet, und das ist mein Aufruf an euch, positiv denken. Zu ersteinmal werdet ihr jetzt nicht positiv denken, sonder euch denken: Warum kommt der Typ immer mit solchen Aufforderungen, die auch so extrem banal sind. Nunja meine Antwort darauf wäre, weil, und so kommt es mir immer vor, gerade die banalsten Sachen, die größte Wirkung haben. Und wie es schon in meinen Artikel über Ruhe bewahren war, ist es auch hier ersteinmal eine einfache Sache, die euch aber das Leben schöner machen kann.
Ok wieder ein Beispiel. Folgende Situation: Ihr schaut Fernseher.Es kommt, wie so oft, nichts wirklich gutes und so schaltet ihr von einem Sender zum nächsten. Dann aber bleibt euer Blick bei [Hier Sender mit guten Dokus einsetzen] hängen und ihr schaut euch eine Reportage über Globale Erwärmung und Umweltverschmutzung an. Da ihr im Allgemeinen euch für die Umwelt einsetzt und schon längst nicht mehr nur zusehen wollt, was die Menschheit mit der Erde anstellt, schaut ihr euch die Doku an. Wieder einmal stellt ihr fest, dass euch das alles ankotzt und etwas getan werden muss. Doch was tun? Und genau hier kommt der Punkt. Ihr werdet euch bewusst, dass ihr nicht viel tun könnt. Gegen große Konzerne oder ganze Nationen, die ja die Hauptursache für die aktuelle Entwicklung ist, ist man als Einzelner schlecht beraten. Ihr könnt nun also den Kopf in den Sand stecken und euch damit abfinden oder aber ihr denkt in etwa so: Hey, ich kann zwar nichts gegen die Großen unternehmen, aber ich kann bei mir anfangen. (mehr…)