Archiv der Kategorie 'Gesellschaft'

XMas

Hey Folks,
es ist Winter in Europa, das heiszt, die DeutscheBahn ist wieder zuspät. Unfälle auf den Straszen und alle reden vom Schneechaos. Jedes Jahr das Gleiche. Der Winter kommt aber auch jedes Jahr überraschend, kann ja niemand ahnen, das es im Winter Schnee und Eis gibt. Ich dachte auch immer es wäre so warm, aber ich werde jedes Jahr auf’s Neue enttäuscht. Was soll’s?! Nun gut, Winter bedeutet hier in diesen Breiten: ‚Weihnachten!!!‘ Aber es hat ja hier sehr wenig mit Weihnachten zutun, sonderen viel mehr mit Konsum und Heuchelei. Nicht umsonst gibt es rund ums Weihnachtsfest die meisten Familienstreitigkeiten. Familien sehen sich heute meist nur noch einmal im Jahr und das an den Feiertagen, da muss halt alles raus was sich im Laufe des Jahres so angestaut hat. Nicht zu vergessen der Frust über die viel zu klein geratenen oder falsch ausgewählten Geschenke. Ich meine, so etwas frustiert schon sehr. Ich denke, dass viele Menschen heute gar nicht mehr wissen, warum Weihnachten gefeiert wird.
Aber warum rege ich mich überhaupt so auf. Ich bin kein Christ und bräuchte deshalb auch keine Weihnachtsfeiertage oder allgemein kein Weihnachtsfest. Und Geschenke sollte man sich das ganze Jahr schenken, denn kleine Geschenke halten Beziehungen am Leben. Ich brauch doch kein Fest um anderen Menschen Dinge zu schenken, das mach ich doch wenn ich diese Menschen mag. Ach what ever, viele verbringen doch eh die Feiertage damit sich ordentlich einen hinter die Binde zu kippen. Was wiederum auch eine gute Alternative zum Fest ist. Was macht man eigentlich sonst so zu Weihnachten, wenn man nicht in die Kirche geht, oder sich nicht gerade betrinkt? Ich denke man kann die Adventszeit sinnvoll nutzen um zu Konzerten zu gehen. Das macht immer Spasz in der Vorweihnachtszeit. Einige Bands haben auch extra dafür Weihnachtskonzerte. So wie meinst ‚Die Toten Hosen‘ das ist immer eine grosze Party für Band und für Fans. Man kann auch andere kuturelle Dinge unternehmen. Städtereisen. So was ist immer schön im Winter, meist eine herrlich verschneite, durch Glühwein versüffte Atmosphäre. Nur von einer Sache ist dringends abzuraten. Bahn fahren. Es sei den, ihr steht auch überfüllte, mit Menschen vollgestopfte, zu heisze, zu kalte und verspätete Züge. Dann ist euch die Bahn echt ans Herz gelegt.
In diesem Sinne: „MERRY XMAS!“
from Johnny

EM und Nationalstolz

Yeah, die EM läuft und unsere Deutsche Nationalmannschaft erringt einen Sieg nach dem anderen. Das ganze Land ist im Fussballfieber versunken und freut sich auf das nächste Spiel und den nächsten Sieg. Alle Leute bekennen Farbe und hiessen die Deutsche Flagge. Autokorsos fahren durch die Strasse. Für alle gibt es kein halten, wenn es darum geht die deutsche Mannschaft anzufeuer und mit allen anderen zusammen zu feiern. So verhält es sich zurzeit in Deutschland und ich denke alle stimmen mir zu, wenn ich die Beschreibung so abliefere. Oder doch nicht?
Ein Fehler ist mir wohl doch unterlaufen und der bezieht sich auf die korrekte Verwendung der Pronomen. „Unsere“ Nationalmannschaft?, „Das ganze Land“, „Alle Leute“ „mit allen zusammen feiern“? Ich denke nicht alle werden damit zufrieden sein. Ich denke man könnte einen bekannten Comic zitieren, wenn ich sage: „Das ganze Land feiert! Das ganze Land? Nein, ein kleiner Teil der Bevölkerung widersetzt sich heftigst dem Freudentaumel!“
So hoch die Freude über die Siege bei einem grossen Teil der Bevölkerung ist, gibt es doch immer noch Leute, die sich nicht mit dem Geschehen indifizieren können. Hier lässt sich eine Einteilung vornehmen.
Da wäre zum einen die harmloseste oder ruhigste Gruppe. Das sind diejenigen, die einfach kein Interesse am Fussball haben. Ob nun eine andere Sportart, uninteressiert an jeglichen Sport, jeder Sport nur nicht Fussball oder ich schau ja Fussball aber die EM oder WM schau ich nicht. Alles ist möglich. Diese Gruppe schaut die EM einfach nicht, sagt nichts weiter über die Fussballverrückten oder schimpft ein bisschen auf sie, weil sie Abends zu laut sind und einen das ganze doch eigentlich nicht interessiert und man in Ruhe gelassen werden will. Auch hier ist das Meinungsbild vielschichtig.
Die andere Gruppe bildet sich aus dem Rest derjenigen, die nicht am Fan-Sein teilhaben wollen und nicht zur ersten Gruppe gehören. Erstmal können wir all die Bürger aus Deutschland, die für eine andere Mannschaft als die Deutsche fiebern und zwar aus Gründen der Nationalität, ausschliessen. Auf die Gruppe auf die ich eigentlich hinaus wollte sind die, die sich gegen Deutschland und den aufkommenden Nationalismus der EM stellen. Zu Recht sucht man diese Leute im Linken-Anarcho Lager, oder wie auch immer man diese Richtung bezeichnen will. Dazu gehören wohl alle, die etwas gegen Nationalismus allgemein, gegen Deutschland oder gegen jeden Staat oder was auch immer, haben. Diese Leute gehen meist nicht so ruhig vor, wie es die erste Gruppe tut. Da werden laut „Nie wieder Deutschland“ Rufe angestimmt, „Scheiss Deutschland“ oder was man sich sonst noch gegen Deutschland ausdenken kann. Neben friedlichen Meinungsbekundungen über die Stimme gibt es auch noch die extremere Form. Und zwar eine Aktion, die dem Nationalismus mit Sachbeschädigung und Diebstahl zu leibe rücken will. Hier ein schöner Artikel dazu: klick mich! oder ein ganz objektiver Artikel der Bild, wie wir sie von ihnen kennen klich mich auch!
Auf all solche Aktionen will ich hier nicht weiter eingehen und auch nicht ob sie gut oder schlecht sind. Dazu habe ich meine Meinung, die ist aber nicht Teil des Artikels hier. (mehr…)

Die Sache mit dem Unterstrich!

Ihr habt es sicher schon gemerkt, im letzten Artikel, einem Artikel von Johnny (Juhuuu), benutzte er zur Beschreibung einer Gruppe diesen Unterstrich „_“. Ich denke, dass jeder aufgeklärter Mensch so in etwa weiß, um was es sich dabei handelt. Bekannter ist wohl eher das binnen-I. Also das beschreiben beider Geschlechter einer Gruppe oder ähnlichen, also zum Beispiel: FreundInnen. Man hat dies genutzt, um sich die lästige Schreibarbeit, die mit dem niederschreiben beider Geschlchterbezeichnungen nun mal mit sich kommt, zu umgehen aber auch, um politisch und ethisch oder wie man das nennen mag, zu schreiben. Im Zuge der Emanzipation war es unumgänglich, beide Geschlechter gleichermassen anzusprechen. Daher das binnen-I. Neuerdings gibt es aber auch die Variante, und gerade mir das erstemal aufgefallen bei linken politischen Schriften, mit dem Unterstrich. Soviel zur kurzer Einführung, ich denke der Artikel vom Mädchenblog kann doch noch einige Anregungen geben und ist sehr zu empfehlen: http://maedchenblog.blogsport.de/2006/06/22/der-unterstrich/
So kommen wir nun zu meinen eigentlichen Anliegen. Hier will ich mal wirklich meine eigene Meinung zu diesem Thema widergeben und bin mir durchaus bewusst, dass sie vielleicht etwas falsch rüber kommen könnte, aber ich hoffe, dass ihr meinen Standpunkt versteht. Das Gendern, wie das schreiben beider Geschlechter genannt wird, regt mich einfach nur noch auf!
Dazu einige Hintergrundinformationen. Da wir in der Linksjugend Solid unserer Ortschaft sind, ist es normal, dass wir auf politische Korrektheit achten und in dem Sinne auch unsere Texte gendern. Zu Beginn fand ich das auch noch völlig in Ordnung und habe mich nicht beschwert. Doch irgendwann begannen einige Mitglieder jeden Text der irgendwo verfasst wurde zu gendern und das dann auch immer laut zu verkünden, dass da oder dort der Unterstrich fehlt. Da Sexismus etc. bei unserer Gruppe sowieso ein großes Thema ist, was vom Großteil immer gerne besprochen wird, war es klar, dass diese Geschlechter-Geschichte immer wieder auftreten würde. Aber damit genug. Nicht nur, dass normale Texte ohne weitere Relevanz dem gegender der Gruppe zum Opfer fiel, nein, selbst Gesprochenes musste gegendert werden. So kommt es immer wieder vor, dass man bei uns hört: „Demonstranten Unterstrich Innen“. So gesprochen. Wenn man das immer wieder hört und es keine Möglichkeit gibt, seine Gruppe zum Einlenken zu bewegen, da es ja unabdingbar ist, die korrekte Form zu verwenden, wird man mit der Zeit empfindlich für dieses Thema, um nicht zu sagen, man bekommt Anfälle, wenn wieder ein „Unterstrich Innen“ zu hören ist.
Es ist mir vollkommen klar und ich vertrete diese Meinung, dass Sexismus Sch***e ist, aber man muss es nicht übertreiben. In unserer Gruppe müsste es mittlerweile der Letzte erfahren haben, dass beide Geschlechter gemeint sind, von daher kann man es ja bei unrelevanten Texten aber auch Gesprächen weglassen. Solange es da steht wo es muss ist das OK. Mittlerweile bin ich aber auch schon so weit zu sagen, dass man am Anfang des Textes ruhig sagen kann, dass man beide Geschlechter anredet, wenn man nur die männliche Form benutzt, damit spart man sich das ewige Unterstrich setzen und man erreicht, dass der Text einheitlich ist und nicht von Unterstrichen verschandelt.
Soviel dazu. Natürlich ist das meine Meinung, und ihr könnt das natürlich ganz anders empfinden. Ich wollte euch jediglich einen Einblick in mein Leiden :P geben und zeigen, warum ich in meinen Texten auf das Gendern verzichte. Ich werde auch in diesem Artikel schonmal die Ankündigung machen, in allen meinen Beiträgen auf den Unterstrich zu verzichten aber immer beide Geschlchter oder auch geschlechtslosen anrede.
Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch,
Euer Udo!

Sozialismus gleich Kommunismus – Teil 2

Nach unseren ersten Eintrag, fiel uns auf, dass uns der Artikel so noch nicht ganz gefällt. Natürlich gibt es mehrere Punkte, die es zu verbessern gilt, doch sollen in diesem Beitrag nur ein paar Gedanken, die uns erst letztens durch den Kopf gegangen sind, als wir den Artikel lasen, geklärt werden, oder eher: es soll versucht werden die Gedanken, die wir haben, hier niederzuschreiben, und den geschätzten Leser den Rest zu überlassen. :-)
Also wollen wir beginnen. Der erste Gedanke dreht sich wieder um den Begriff Kommunismus und Sozialismus. Wie bereits geschrieben ist der Sozialismus die Vorstufe zum Kommunismus. Soweit so gut. Es besteht also rein begrifflich durchaus ein Unterschied. Was gefällt uns an diesem Sachverhalt nun nicht. Schaut man auf Wikipedia die Seite zum Kommunismus an, stellt man fest, dass Leninismus, Stalinismus, Trotzkismus und auch der Maoismus, also alle Formen des Kommunismus, die sich aus dem Marxismus entwickelt haben, auf dem Sozialismus, also der „Diktatur des Proletariats“, als Vorstufe beziehen. Unser Gedanke war also, dass Sozialismus also, wenn auch rein begrifflich getrennt, durchaus kommunistisch ist. Wenn man also vom Kommunismus spricht und sich dabei auf DDR etc. bezieht, ist das natürlich erstmal eine Pauchalisierung, die oftmals dazu führt, dass man sich vor weiteren, durchaus interessanten, Fakten des Kommunismus verschließt. Es ist aber im weiteren Sinne eine richtige Pauschalisierung, wenn man sich darauf bezieht, dass Sozialismus ein Teil des Kommunismus ist. Klingt alles erstmal komplizierter als es ist.
Was wollen wir sagen?
1. Sozialismus und Kommunismus sind begrifflich gesehen nicht das gleiche, den sie beschreiben unterschiedliche Gesellschaftsformen.
2. Sie sind das selbe wenn man Kommunismus als Überbegriff sieht, da Sozialismus ein Teil des Kommunismus ist.

Warum dann die ganze Aufregung?
Wir wollten mit unseren Artikel noch einmal darauf hinweisen, dass man über die, durchaus berechtigte, Pauschalisierung hinwegsehen sollte und sich mit beiden Begriffen getrennt beschäftigen sollte. Den Sozialismus als das, was die DDR nun einmal war und den Kommunismus als das, was bisher so noch nie erreicht wurde.

Mit diesen Worten und freundlichsten Grüßen,
eure BluesBros

Quellenangabe
http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus

Ist Sozialismus gleich Kommunismus?

Nein!
Oft erlebe ich es, dass die Menschen in meinen Umfeld den Sozialismus mit den Kommunismus gleich setzen. Im Sozialismus sehen die meisten Planwirtschaft, SED Regierung in der DDR, Diktatur-Herrschaft Stalins und Überwachungsstaat. Wahrscheinlich sind sie durch eben jene historischen Begebenheiten geprägt und stellen sich stur wenn es um die Unterscheidung Kommunismus und Sozialismus geht. Oder aber sie folgen der öffentlichen Darstellung und machen sich nicht weiter Gedanken über die eigentlichen Verhältnisse. Doch nicht nur in meinen nahen Umfeld erlebe ich diese Gleichsetzung. Ein Beispiel was mich sehr empörte und was auch zu diesem Artikel führe, ereignete sich erst vor kurzer Zeit in einer Buchhandlung. Dort stöberte ich durch die Regale auf der Suche nach neuen interessanten Büchern. So stieß ich dann auf das Regal indem Bücher über Politik standen. Ich las die einzelnen Buchtitel und dann sah ich ein Buch auf dessen Rücken groß in roten Buchstaben das Wort Kommunismus zu lesen war. Ich zog es also aus dem Regal und las die Zusammenfassung auf der Rückseite. (mehr…)