Unnötige Gedanken

Der heutige Artikel, wird sich um unnötige Gedanken drehen. Und wie ich das jetzt schon sehe, wird wieder einiges an banalität in meinen Artikel vorkommen :D
Also los geht es. Was kann man sich unter unnötigen Gedanken vorstellen. Eben genau das, was sie sind. Man macht sich Gedanken über etwas, was überhaupt nicht nötig ist. Wir bezeichnen diese Gedanken jetzt einfach als Annahmen. Dabei muss man noch unterscheiden zwischen Annahmen vorher und Annahmen nachher. Ihr seht gleich was ich meine. Am besten ich erkläre das wieder an einen Beispiel. Stellt euch folgende Situation vor: Ihr steht kurz vor einer Prüfung, sei es nun Fahrschule oder normal Schule. Ihr seid aufgeregt, das ist ganz normal, ich denke das ist jeder. Nun könntet ihr zum einen nur aufgeregt darüber sein ob ihr besteht oder nicht oder wie es läuft, ob es zu euer Zufriedenheit beiträgt oder ihr nicht die Leistung bringt, die ihr bringen wollt. Das sind alles ganz normale Fragen über die man sich einen Kopf macht, aber nicht ändern kann. Lassen wir diese Fragen also als ganz normale Prüfungsangst so stehen. Wahrscheinlich kennt ihr das, dass sich da aber auch noch ganz andere Fragen mit einschleichen. Meistens beginnen diese Fragen mit „Was ist wenn…?“ Sie lassen sich also leicht erkennen :D . Das sind dann Fragen wie: „Was ist wenn ich einen Fahrradfahrer umfahre?“ oder „Was ist wenn genau das Aufgabenfeld dran kommt, was ich überhaupt nicht kann?.“ Und so weiter. Ich denke ich wisst was ich meine. Und wenn ihr wisst was ich meine, dann wisst ihr auch was unnötige Gedanken sind :D Klingt also ganz einfach. Genau so verhält es sich mit mit unnötigen Gedanken im nachhinein. Ein Beispiel: Ihr fahrt jeden Tag die selbe Strecke zur Arbeit oder zu Schule. Doch eines Morgens ist auf eurer gewohnten Strecken eine Baustelle. Ihr könnt euch also entscheiden, ob ihr wartet und damit später zur Schule oder Arbeit kommt oder ob ihr drumherum fahrt. Ihr entscheidet euch drumherum zu fahren. Die erste Kreuzung passiert nichts, doch bei der 2. nimmt euch ein anderer Fahrer die Vorfahrt und fährt euch ins Auto. Ihr kommt schwer oder nichtschwer verletzt ins Krankenhaus. Direkt am nächsten Tag, oder später, werdet ihr euch die Frage stellen: „Was wäre wenn ich nicht drumherum gefahren wäre?“ Ihr erkennt das Prinzip. Und ich denke auch hierfür fallen euch tausend eigene Beispiele ein. Es immer die Frage nach dem „Was könnte passieren?“ und „Was wäre wenn ich anders gehandelt hätte als ich es getan habe?“ Gerade zweitere Frage kann einen Menschen sein ganzes Leben lang beschäftigen oder sogar fertig machen. Psychologen und ähnliches sind die Folge. Doch ich denke, dass muss nicht sein. Zumindest nicht bei kleinen Sachen, wie dem Unfall. Natürlich ist ein Unfall keine kleine Sache, doch, insofern ihr keine bleibende Schäden davon getragen habt oder bei dem Unfall jemand ums Leben gekommen ist, könnt ihr mit der Sache abhacken. Es ist passiert, ihr habt diese Entscheidung getroffen und könnt es nicht mehr ändern. Und genauso wenig wie ihr Sachen danach ändern könnt, könnt ihr Sachen, die noch nicht passiert sind oder auf die ihr keinen Einfluss haben könnt, ändern. Die Prüfung ist bereits so vorbereitet, ihr könnt euch selber vorbereiten aber wenn dieser Aufgabenteil dran kommt, dann kommt er dran.
Was ich damit sagen will oder was mein Rat ist und ja er ist wieder extrem simpel und man könnte sagen: „Das sagt sich so leicht“ aber es ist wie ich es sage. Mach euch darüber keine Gedanken. Es ist noch nicht passiert oder es ist passiert und man kann es nciht mehr ändern. So ist das. Über etwas, was man nicht ändern kann, braucht man sich ja keine Gedanken machen. Natürlich kann man sich darauf vorbereiten und alle Eventualitäten abdecken aber sich deswegen verrückt zu machen ist der falsche Weg und bringt niemanden etwas. Es schadet wohl eher noch als das es hilft. Und sich über einen anderen Ablauf der Geschehnisse Gedanken zu machen ist noch unsinniger als davor. Das ist verschwendete Zeit und ändert nichts mehr. Deswegen, schont eure Nerven und denkt nciht weiter darübre nach. Das Leben geht weiter und zusätzliche Gedanken werden daran nichts ändern. Eher werden sie euch beschäftigen und dadurch den Blick auf das wichtige und das hier und jetzt drüben und euch dadurch nichts bringen.
Ich denke es hilft mal darüber nachzudenken, ob man sich zu viele Gedanken über unnötige Dinge macht und dafür war dieser Artikel gedacht :)
Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch, bis zum nächsten mal.
Euer Udo!