Kopfsache – Teil 1

Hallo und herzlich Wilkommen zum ersten Teil unserer Reihe: Kopfsache.
Geplant habe ich bisher 3 Teile für diese Artikelreihe. Eine kurze Aufklärung, was in den einzelnen Beiträgen passieren wird. Im 1. Artikel, in diesem Artikel, will ich darüber schreiben, wie unser Denken, über das Denken anderer, über uns, unser Denken beeinflusst. Klingt erstmal ein wenig kompliziert, ihr werdet aber schon bald merken, um was es geht. Im 2. Teil werde ich mich damit beschäftigen, wie man der Lustlosigkeit und dem energielosen Rumtreiben im Tümpel des Alltags zuwider handeln kann, nur indem man etwas an seiner Einstellung ändert. Also wieder Kopfsache. Der 3. Teil wird sich ein wenig mit Disziplin beschäftigen. Klingt Autoritär, ist es aber nicht, da ich von euch eigene Disziplin verlange und nicht etwa Disziplin wie in der Armee oder so etwas. Also eigener Vorteil durch selbstauferlegte Disziplin.
Lasst uns also mit dem 1. Teil beginnen. Wie ist das also mit dem Denken, über das Denken anderer, über uns? Ich denke ihr habt jetzt schon mitbekommen, um was es geht. Richtig! Andere Leute in unserem Umfeld, denen wir begegnen, werden irgendwie über uns nachdenken. Ob nun ganz kurz und flüchtig und ohne einen weiteren Gedanken an uns zu verschwenden, weil wir keinen grossen Platz in ihrem Leben einnehmen, oder länger, intensiver, da wir einen wichtigen Platz in ihrem Leben darstellen. Das sind wohl die 2 Extreme, zwischen denen es noch unendlich viele Abstufungen gibt. Gerade in unserer heutigen Gesellschaft, in der es so viele verschieden Gruppierungen gibt und in der man sovielen verschiedenen Personen begegnet ist es verständlich, dass man über seine Mitmenschen, ihre Bewegründe, ihre Taten, ihr Aussehen oder was auch immer nachdenkt. Das ist die eine Seite. Wir denken über andere Leute nach. In welchem Umfang sei mal dahingestellt, aber wir tun es. Und wir wissen, dass andere Leute es genau so machen. Daraus folgert sich unweigerlich, dass wir auch Teil ihrer Gedanken sind. Wenn man also weiss, dass jemand über einen, in irgendeiner Art und Weise, über uns nachdenkt, verhält man sich anders. Ganz unweigerlich meist, aber man tut es. Jetzt gibt es aber auch wieder Ausnahmen. Also die ganz besonderen Ausnahmen, denen es wirklich egal ist, was andere über einen denken. Und dann gibt es noch die, die nur so tun als wäre es ihnen egal. Ich stelle diese Behauptung ersteinmal einfach auf. Ich denke, dass es so ist, beweisen kann ich es nicht. Aber ich bin der Meinung, dass viele Menschen, die so tun als wäre ihnen alles egal, eigentlich viel über das nachdenken, wie sie auf andere Leute wirken. Und gerade die, die nur so tun, lassen sich oftmals mehr beeinflussen als jene, die scheinbar immer nach anderer Leute Meinung tanzen. Als Beispiel einfach mal, irgend ein x-beliebiges Mädchen. 14 oder 15, irgendwas in der Drehe. Sie geht auf eine ganz normale Schule. Nun liegt es in der Natur unserer Gesellschaft, dass ihre Klassenkameraden über sie reden, wenn sie dies oder das an hat, wenn sie dies oder das tut usw. Die meisten Mädchen (auch Jungs, keine Panik wegen Sexismus oder so ;) ) lassen sich davon beeinflussen. Sie versuchen sich anzupassen. Sie wollen nicht, dass man schlecht über sie redet. Sie denken darüber nach, was andere über sie denken und verhalten sich entsprechend. Es gibt hierfür noch eine Menge anderer Beispiele und ich denke ihr wisst darüber ganz gut bescheid und könnt euch etwas darunter vorstellen.
Nun zum möglichen Lösungsansatz. Dieser ist aber mal wieder so banal, dass er kein richtiger Lösungsansatz ist, sondern irgendwie nur eine Anregung zum Selberdenken und um zu sehen, wie simpel es sein könnte. Der banale Ausspruch lautet: Sch****t drauf, was andere Leute von euch halten. Wenn ihr frühs aufsteht und, ich hoffe doch, euch frisch macht, Zähne putzt etc., werdet ihr in den Spiegel schauen und dort seht ihr euch selbst. Niemand anderen. Ihr schaut euch in die Augen. Soll ncihts anderes heissen als, dass ihr euch selber treu bleiben müsst, weil ihr viele Leute, denen ihr begegnet, nicht wieder sehen werdet, aber ihr werdet, so blöd das auch klingt, euch immer wieder treffen. Ihr habt nicht die Möglichkeit von euch wegzukommen, und wenn ihr euch nicht leiden könnt, habt ihr nichts gekonnt. Das Leben wird euch wenig Freude bringen. Wenn ihr aber so lebt, wie ihr es wollt und nicht darauf achtet, was andere Leute von euch denken, werdet ihr glücklicher sein, ganz einfach deshalb, weil ihr euch so entfaltet wie ihr das wollt, und nicht so wie es andere wollen. Natürlich sollte man beachten, dass man durch seine Art nicht die Menschen verstimmt, die einen wirklich wichtig sind. Hier sollte mans chon darauf achten, wie man sich verhält, aber ich denke, man verhält sich Menschen, die einem wichtig sind, auch positiv gegenüber, da einen diese Menschen ja auch mögen und nicht die Freundschaft oder sonst etwas kündigen.
Ich denke, den meisten sollte klar sein, was ich meine. Viele werden das selber schon wissen, aber ich hoffe, wenn ich dies hier noch einmal schreibe, kann ich die, die sich vielleicht bisher nicht getraut haben oder nicht weiter darüber nachgedacht haben, dazu bringen, etwas zu ändern und sich endlich selber treu zu sein und nicht nach den Massstäben anderer zu leben.
So mit diesen Worten und der Hoffnung der Anregung zum Nachdenken, verabschiede ich mich bis zum nächsten Teil,
Euer Udo!


1 Antwort auf „Kopfsache – Teil 1“


  1. 1 Eddie 25. Februar 2012 um 13:44 Uhr

    Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn.

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