Angst vor Veränderungen

Ja der Titel lässt es schon erahnen, dies wird wieder ein komplexeres Thema, was ich wieder nur anreisen kann und will.
Also gut. Was erwartet euch. Im Folgendem werde ich nur meine Gedanken zum Thema niederschreiben. Der Beitrag könnte also als Fortsetzung des Artikels über meine Gedanken gesehen werden. Es wird also keine Problematik in dem Sinne behandelt und auch keine Antwort oder Lösungsmöglichkeiten mit solchen Situationen umzugehen, gegeben. Los geht es also:
Ich bin mir selber nicht sicher, ob ich zu jenen gehöre, die Angst vor Veränderungen haben oder ob ich einer von denen bin, die sowas eher kalt lässt, oder die es sogar begrüßen. Persönlich glaube ich aber, dass ich zu denen gehöre, die gern alles geregelt haben und wissen was geschieht. Ordnung ist mir schon wichtig. Also ich meine damit nicht Ordnung im Sinne von: „Mein Zimmer ist echt ordentlich“ oder „Ich halte immer Ordnung in meinen Schulheftern“. Nein ich meine eher die Ordnung im Sinne von, ein „ruhiges“ Leben führen und sein Leben immer im Griff haben. Oft gibt es Situationen, in denen man die Kontrolle über die Dinge verliert, die um einen herum geschehen. Und sobald ich die Kontrolle über mein Umfeld verliere, bekomme ich nicht wirklich Angst aber ich sehe es doch lieber, wenn ich der Regisseur meines Lebens bin. Manche mögen es hingegen, wenn ihr Leben chaotisch ist und sie selber nicht wissen, was als nächstes kommt. Dies kann natürlich von Vorteil sein, denn wenn man immer weiß was passiert gibt es keine Überraschungen. Das ist natürlich überspitzt dargestellt, da einem das Leben immer wieder mit neuem, unbekanntem konfrontiert, doch ich denke ihr versteht was ich meine.
Wenn man, wie ich, zu denen, die ein geregeltes Leben bevorzugen, gehört dann können einen Veränderungen im Leben schwer zu schaffen machen. Tritt nämlich eine solche Veränderung auf, verliert man die Kontrolle. Und wenn man die Kontrolle verliert, muss man sie wieder erlangen. Je nach Situation kann das mal leicht aber auch mal schwierig sein. So oder so muss man neue Pläne schmieden. Der alte Plan, dem man bisher gefolgt ist, kann nicht mehr durchgeführt werden. Ein neuer muss her. Also beginnt man darüber nachzudenken, wie man mit der neuen Situation fertig werden soll. Was tut man am besten, um den alten Plan sogut wie nur möglich am laufen zu halten? Kann man es sogar schaffen den alten Plan vollständig wieder in Kraft treten zu lassen? Wie wird sich die neue Situation auf die nächste Zeit oder vielleicht sogar auf das ganze Leben auswirken? All diese Fragen können ein dann durch den Kopf schwirren. Und das sind nur allgemeine Fragen. Die neue Situation kann noch viel mehr Möglichkeiten und Eventualitäten bereit halten. Auf alles muss man vorbereitet sein, wenn man die Kontrolle behalten will. Ihr seht, eine neue Situation kann einen sehr beeinflussen. Gerade in der Anfangszeit wisst ihr vielleicht nicht mal was ihr denken sollt. Vielleicht könnt ihr auch erstmal, das was in euch vorgeht, nicht richtig beschreiben. Ihr sucht Fluchtmöglichkeiten, um vor der Realität zu fliehen und euer altes Leben beizubehalten. Die Flucht vor der Wirklichkeit wird zum Rettungsanker und entweder ihr findet eine Lösung, weil ihr solch ein Mensch seid, der zwar Angst vor Veränderungen hat, aber trotzdem eine Lösung findet und sich anpassen kann, oder ihr schafft dies nicht. Und je nachdem, wie folgenreich die Situation ist, werdet ihr vielleicht nicht so schnell damit fertig und konfrontiert euch lange Zeit nicht mit den Problemen.
Was ich damit sagen will: Die Angst vor Veränderungen bestimmt unser ganzes Leben. Egal in welcher Weise. Ob es die kleinen Dinge sind, wie Schulwechsel oder Umzug oder größere wie die Scheidung der Eltern oder die Trennung vom Ehemann/Frau. Das alles sind Veränderungen und das Leben erwartet nun mal von uns, sich neuen Begebenheiten anzupassen. Hier am Ende doch ein Rat :D , auch wenn ihr Angst habt, Veränderungen (und jetzt voll klischeehaft) gehören zum Leben dazu. (Wow ich schaffe es auch immer wieder solche banalen Sachen einzubauen). Doch wieder muss ich euch sagen, dass es nun einmal so ist. Man kann nicht sein Leben lang an ein und den selben festhalten. Und man sollte sich bewusst sein, dass jede Veränderung etwas neues, vielleicht sogar etwas gutes mit sich bringt und man zwar darüber nachdenken sollte, was als nächstes passiert aber man sollte sein Leben nicht nach dieser Angst richten, sondern sich anpassen und mit und nicht nach der Veränderugn leben.
Mit diesen Worten und freundlichen Grüßen verabschiede ich mich wieder einmal,
Euer Udo!


1 Antwort auf „Angst vor Veränderungen“


  1. 1 Trennung Vom EhemannFreundin zurückgewinnen Pingback am 25. Februar 2012 um 1:31 Uhr
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