Archiv für Januar 2012

Die Sache mit dem Unterstrich!

Ihr habt es sicher schon gemerkt, im letzten Artikel, einem Artikel von Johnny (Juhuuu), benutzte er zur Beschreibung einer Gruppe diesen Unterstrich „_“. Ich denke, dass jeder aufgeklärter Mensch so in etwa weiß, um was es sich dabei handelt. Bekannter ist wohl eher das binnen-I. Also das beschreiben beider Geschlechter einer Gruppe oder ähnlichen, also zum Beispiel: FreundInnen. Man hat dies genutzt, um sich die lästige Schreibarbeit, die mit dem niederschreiben beider Geschlchterbezeichnungen nun mal mit sich kommt, zu umgehen aber auch, um politisch und ethisch oder wie man das nennen mag, zu schreiben. Im Zuge der Emanzipation war es unumgänglich, beide Geschlechter gleichermassen anzusprechen. Daher das binnen-I. Neuerdings gibt es aber auch die Variante, und gerade mir das erstemal aufgefallen bei linken politischen Schriften, mit dem Unterstrich. Soviel zur kurzer Einführung, ich denke der Artikel vom Mädchenblog kann doch noch einige Anregungen geben und ist sehr zu empfehlen: http://maedchenblog.blogsport.de/2006/06/22/der-unterstrich/
So kommen wir nun zu meinen eigentlichen Anliegen. Hier will ich mal wirklich meine eigene Meinung zu diesem Thema widergeben und bin mir durchaus bewusst, dass sie vielleicht etwas falsch rüber kommen könnte, aber ich hoffe, dass ihr meinen Standpunkt versteht. Das Gendern, wie das schreiben beider Geschlechter genannt wird, regt mich einfach nur noch auf!
Dazu einige Hintergrundinformationen. Da wir in der Linksjugend Solid unserer Ortschaft sind, ist es normal, dass wir auf politische Korrektheit achten und in dem Sinne auch unsere Texte gendern. Zu Beginn fand ich das auch noch völlig in Ordnung und habe mich nicht beschwert. Doch irgendwann begannen einige Mitglieder jeden Text der irgendwo verfasst wurde zu gendern und das dann auch immer laut zu verkünden, dass da oder dort der Unterstrich fehlt. Da Sexismus etc. bei unserer Gruppe sowieso ein großes Thema ist, was vom Großteil immer gerne besprochen wird, war es klar, dass diese Geschlechter-Geschichte immer wieder auftreten würde. Aber damit genug. Nicht nur, dass normale Texte ohne weitere Relevanz dem gegender der Gruppe zum Opfer fiel, nein, selbst Gesprochenes musste gegendert werden. So kommt es immer wieder vor, dass man bei uns hört: „Demonstranten Unterstrich Innen“. So gesprochen. Wenn man das immer wieder hört und es keine Möglichkeit gibt, seine Gruppe zum Einlenken zu bewegen, da es ja unabdingbar ist, die korrekte Form zu verwenden, wird man mit der Zeit empfindlich für dieses Thema, um nicht zu sagen, man bekommt Anfälle, wenn wieder ein „Unterstrich Innen“ zu hören ist.
Es ist mir vollkommen klar und ich vertrete diese Meinung, dass Sexismus Sch***e ist, aber man muss es nicht übertreiben. In unserer Gruppe müsste es mittlerweile der Letzte erfahren haben, dass beide Geschlechter gemeint sind, von daher kann man es ja bei unrelevanten Texten aber auch Gesprächen weglassen. Solange es da steht wo es muss ist das OK. Mittlerweile bin ich aber auch schon so weit zu sagen, dass man am Anfang des Textes ruhig sagen kann, dass man beide Geschlechter anredet, wenn man nur die männliche Form benutzt, damit spart man sich das ewige Unterstrich setzen und man erreicht, dass der Text einheitlich ist und nicht von Unterstrichen verschandelt.
Soviel dazu. Natürlich ist das meine Meinung, und ihr könnt das natürlich ganz anders empfinden. Ich wollte euch jediglich einen Einblick in mein Leiden :P geben und zeigen, warum ich in meinen Texten auf das Gendern verzichte. Ich werde auch in diesem Artikel schonmal die Ankündigung machen, in allen meinen Beiträgen auf den Unterstrich zu verzichten aber immer beide Geschlchter oder auch geschlechtslosen anrede.
Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch,
Euer Udo!

Dresden-Nazifrei 2012

Ihr kennt sicherlich alle Dresden? Ihr wisst sicherlich auch, dass hier jedes Jahr ein verschissener Naziaufmarsch stattfindet, der nächste ist im Februar 2012, also kommt alle am 13. und 18. Februar nach Dresden und blockiert durch geschlossenes Handel diesen Aufmarsch, es wird das dritte Mal in Folge das die Neofaschist_innen nicht ihren geplanten Aufmarsch durchführen können. Die Nazis werden ihre Aktivitäten am 18. 02. einschränken, das ist vorallem auch des offensiven Protests der vergangenen Jahre geschuldet. Aber wir fordern euch trotzdem auf, auch an beiden Wochenenden zahlreich nach Dresden zukommen und so den braunen Spuk aus der Stadt zu vertreiben.
Infos:
http://www.dresden-nazifrei.com/

Also wir sehen uns alle in Dresden bei den Blockaden
SG Johnny

Aktuelles

Also gut hier nur ein kleiner Artikel, um euch wieder einmal auf den Laufenden zu halten.
Da man die Veränderungen auf den anderen Seiten nicht so mitbekommt, wird hier einmal kurz darauf aufmerksam gemacht. :D
Johnny ist endlich dazu gekommen, sich vorzustellen. Damit ist die Wer sind wir? Seite komplett und kann, wie vorgesehen von euch eingesehen werden.
Die andere Aktualisierung betrifft wieder die Woanders-Seite, in der die aktuellen Links zu meinen Let’s Plays aufgelistet wurden. Schaut da auf jeden Fall immer mal vorbei, da ich die Seite auf den neusten Stand halten werde, sodas ihr, bei interesse, auf meine Videos zugreifen könnt.
Das wäre es auch schon wieder gewesen. Neue Artikel folgen und auch Johnny wird hoffentlich bald die Demoankündigung schreiben können. :)
Bis dahin verabschiede ich mich von euch,
Euer Udo!

Angst vor Veränderungen

Ja der Titel lässt es schon erahnen, dies wird wieder ein komplexeres Thema, was ich wieder nur anreisen kann und will.
Also gut. Was erwartet euch. Im Folgendem werde ich nur meine Gedanken zum Thema niederschreiben. Der Beitrag könnte also als Fortsetzung des Artikels über meine Gedanken gesehen werden. Es wird also keine Problematik in dem Sinne behandelt und auch keine Antwort oder Lösungsmöglichkeiten mit solchen Situationen umzugehen, gegeben. Los geht es also:
Ich bin mir selber nicht sicher, ob ich zu jenen gehöre, die Angst vor Veränderungen haben oder ob ich einer von denen bin, die sowas eher kalt lässt, oder die es sogar begrüßen. Persönlich glaube ich aber, dass ich zu denen gehöre, die gern alles geregelt haben und wissen was geschieht. Ordnung ist mir schon wichtig. Also ich meine damit nicht Ordnung im Sinne von: „Mein Zimmer ist echt ordentlich“ oder „Ich halte immer Ordnung in meinen Schulheftern“. Nein ich meine eher die Ordnung im Sinne von, ein „ruhiges“ Leben führen und sein Leben immer im Griff haben. Oft gibt es Situationen, in denen man die Kontrolle über die Dinge verliert, die um einen herum geschehen. Und sobald ich die Kontrolle über mein Umfeld verliere, bekomme ich nicht wirklich Angst aber ich sehe es doch lieber, wenn ich der Regisseur meines Lebens bin. Manche mögen es hingegen, wenn ihr Leben chaotisch ist und sie selber nicht wissen, was als nächstes kommt. Dies kann natürlich von Vorteil sein, denn wenn man immer weiß was passiert gibt es keine Überraschungen. Das ist natürlich überspitzt dargestellt, da einem das Leben immer wieder mit neuem, unbekanntem konfrontiert, doch ich denke ihr versteht was ich meine.
Wenn man, wie ich, zu denen, die ein geregeltes Leben bevorzugen, gehört dann können einen Veränderungen im Leben schwer zu schaffen machen. Tritt nämlich eine solche Veränderung auf, verliert man die Kontrolle. Und wenn man die Kontrolle verliert, muss man sie wieder erlangen. Je nach Situation kann das mal leicht aber auch mal schwierig sein. So oder so muss man neue Pläne schmieden. Der alte Plan, dem man bisher gefolgt ist, kann nicht mehr durchgeführt werden. Ein neuer muss her. Also beginnt man darüber nachzudenken, wie man mit der neuen Situation fertig werden soll. Was tut man am besten, um den alten Plan sogut wie nur möglich am laufen zu halten? Kann man es sogar schaffen den alten Plan vollständig wieder in Kraft treten zu lassen? Wie wird sich die neue Situation auf die nächste Zeit oder vielleicht sogar auf das ganze Leben auswirken? All diese Fragen können ein dann durch den Kopf schwirren. Und das sind nur allgemeine Fragen. Die neue Situation kann noch viel mehr Möglichkeiten und Eventualitäten bereit halten. Auf alles muss man vorbereitet sein, wenn man die Kontrolle behalten will. Ihr seht, eine neue Situation kann einen sehr beeinflussen. Gerade in der Anfangszeit wisst ihr vielleicht nicht mal was ihr denken sollt. Vielleicht könnt ihr auch erstmal, das was in euch vorgeht, nicht richtig beschreiben. Ihr sucht Fluchtmöglichkeiten, um vor der Realität zu fliehen und euer altes Leben beizubehalten. Die Flucht vor der Wirklichkeit wird zum Rettungsanker und entweder ihr findet eine Lösung, weil ihr solch ein Mensch seid, der zwar Angst vor Veränderungen hat, aber trotzdem eine Lösung findet und sich anpassen kann, oder ihr schafft dies nicht. Und je nachdem, wie folgenreich die Situation ist, werdet ihr vielleicht nicht so schnell damit fertig und konfrontiert euch lange Zeit nicht mit den Problemen.
Was ich damit sagen will: Die Angst vor Veränderungen bestimmt unser ganzes Leben. Egal in welcher Weise. Ob es die kleinen Dinge sind, wie Schulwechsel oder Umzug oder größere wie die Scheidung der Eltern oder die Trennung vom Ehemann/Frau. Das alles sind Veränderungen und das Leben erwartet nun mal von uns, sich neuen Begebenheiten anzupassen. Hier am Ende doch ein Rat :D , auch wenn ihr Angst habt, Veränderungen (und jetzt voll klischeehaft) gehören zum Leben dazu. (Wow ich schaffe es auch immer wieder solche banalen Sachen einzubauen). Doch wieder muss ich euch sagen, dass es nun einmal so ist. Man kann nicht sein Leben lang an ein und den selben festhalten. Und man sollte sich bewusst sein, dass jede Veränderung etwas neues, vielleicht sogar etwas gutes mit sich bringt und man zwar darüber nachdenken sollte, was als nächstes passiert aber man sollte sein Leben nicht nach dieser Angst richten, sondern sich anpassen und mit und nicht nach der Veränderugn leben.
Mit diesen Worten und freundlichen Grüßen verabschiede ich mich wieder einmal,
Euer Udo!

Fight Club (Englisch)

Hier nun endlich der erste Eintrag in der Bücher-Kategorie!
Am Titel erkennt man schon, um welches Buch es sich handelt, das ich gerade lese. Aber zuersteinmal möchte ich kurz auf den kleinen Zusatz in der Klammer eingehen. Englisch ist klar. Ich lese das Buch auf Englisch. Und ich denke dies hat mehrere Vorteile. Zuersteinmal ist es natürlich absolut notwendig, die englische Sprache zu beherrschen. Davon abgesehen ist es auch ein klein wenig davon abhängig, wie gut man in Englisch ist und wieviel Vokabular man besitzt. Letzter Fakt ist, wie schwierig der Text geschrieben ist. Schwierig bedeutet für den nicht Muttersprachler, ob der Text „einfach“ und simpel gehalten ist, oder ob er kompliziert ist. Ein weiterer begünstigender Fakt ist der, ob man Text oder den Zusammenhang bereits kennt. Zum Beispiel lese ich Fight Club und ich kenne den Film, der zum Buch gehört, und habe diesen auf Deutsch geschaut. Mir ist also, wenn ich das Buch lese, der Inhalt des Films noch geläufig, auch wenn es zu Abweichungen kommen kann, und ich kann Wörter, die ich nicht kenne, in den Zusammenhang setzen und auch so wird mir das Englisch verständlicher. So verhält es sich immer, wenn man den Inhalt bereits kennt. Man ergänzt sich sprachliche Lücken einfach mit inhaltlichen Wissen. Soviel erstmal dazu, euch die Angst ein wenig vor englischen Büchern zu nehmen. Neben dem Spaß, den man beim Lesen hat, tritt noch ein weiterer toller Effekt auf. Ihr verbessert euer Englisch. Wieder einmal ganz logisch. Wenn ich etwas oft tue, verbessere ich mich dabei. So ist es auch, wenn man ein englisches Buch liest. Tut man dies regelmäßig und versteht, duch oben genannte Voraussetzungen, was man liest, wird man von ganz alleine besser. Man muss dabei nicht einmal jedes Wort und jeden Satz übersetzen, es reicht, wenn man dies bei Sätzen tut, die wirklich keinen Sinn für einen ergeben. Der Rest ergibt sich meist jedoch irgendwie aus dem Zusammenhang. Eine kleine Randbemerkung wäre auch die, dass manche Texte schlecht oder nachlässiger übersetzt wurden. Liest man aber das englische Original, liest man es so, wie es der, meist englische, Autor beabsichtigt hat. Dies kann manchmal durchaus ganz angenehm sein, gerade wenn man sehr kritischer Leser ist. (Ich zähle mich persönlich nicht dazu ;) )
So, da ich gerade noch am Lesen bin, kann ich natürlich noch nicht die vollständige Einschätzung geben. Aber hier schonmal ein kleiner Teil.
Also mein Englisch ist (ich hoffe noch) nicht das Beste, aber ich bemühe mich. Da ich den Film, wie bereits erwähnt, kenne, ist es ein wenig leichter zu verstehen und zu lesen. Man muss aber hinzusagen, das, da der Autor (Chuck Palahniuk), eine eher verwirrende und „hypnotisierende“ Stimmung (mir fiel gerade keine bessere Beschreibung ein) erzeugen will, ist auch der Schreibstil so gehalten, was es ein wenig verwirrend macht, das Buch in einer anderen Sprache zu lesen. Trotzdem ist es bisher richtig gut und es macht süchtig weiter zulesen. Auch wenn die Spannung ein wenig gedrübt wird, da der Ausgang schon mehr oder weniger aus dem Film bekannt ist. Trotz allem ist es interessant, warum dies und das im Film so und so umgesetzt wurde.
Ich bin gespannt wie es mir weiterhin gefällt und geben dazu natürlich meine Einschätzung :-)
Mit diesen Worten verabschiede ich mich von euch,
Euer Udo!